Amphoren (georgisch Quevris)

Diese kommen aus Georgien dem Ursprungsland des Weines, wo auch heute noch traditionelle trockene Weine in Amphoren produziert werden. Unsere fassen 250 bis 350 Liter. Die dickwandigen Tongefäße werden in Georgien von noch wenigen darauf spezialisierten Handwerkern in der Art einer Aufbaukeramik freihändig gebaut, wobei der Ton Schicht um Schicht ringförmig aufgetragen und gleichzeitig händisch geglättet wird. Nach erfolgter Lufttrocknung verbleiben sie am Produktionsort (Hütte) und werden an Ort und Stellegebrannt. Schließlich wird die Innenseite mit Bienenwachs eingelassen. Solche Gefäße werden bis zu einem Volumen von 2000 Litern und mehr gebaut. Die ältesten Nachweise von Quevris stammen aus dem Neolithikum, vor ca. 6 Jahrtausend v. Chr..

Unsere Amphoren sind im Weingarten in einem eigens dafür gebautem Strohballenhaus in der Erde (Sandstein) bis zum Kragen eingegraben und gestatten dem Wein auch nach der Ernte einen direkten Kontakt zu seinem Terroir.